Der Regionalsitz Lugano des EHB IFFP IUFFP erhält den Gleichstellungspreis «Prix Egalité» 

18.03.2015 

Mit dem «Prix Egalité» zeichnet der Kaufmännische Verband Schweiz seit nunmehr 14 Jahren auf regionaler und nationaler Ebene besonders gleichstellungsfreundliche Firmen und Organisationen aus. Die Sieger aus den drei Kategorien Öffentliche Verwaltung, Gewerbe und Dienstleistung werden dabei für ihre ausserordentlichen Bemühungen zugunsten der Gleichstellung von Frau und Mann gewürdigt.

Im Rahmen der offiziellen Veranstaltung «Förderung weiblicher Talente in Unternehmen der italienischen Schweiz», die am 11. März 2015 im Hotel Parco Maraini in Lugano stattgefunden hat, wurde dem Regionalsitz unseres Instituts der «Prix Egalité» 2015 der italienischen Schweiz in der Kategorie Öffentliche Verwaltung verliehen. Die Jury, die den Preis vergeben hat, setzte sich wie folgt zusammen:

  • Chiara Simoneschi-Cortesi, ehemalige Nationalrätin und Mitglied der Arbeitsgruppe für Chancengleichheit von Frau und Mann der Universität der italienischen Schweiz
  • Dario Caramanica: Direktionsmitglied und HR-Verantwortlicher der Tessiner Kantonalbank
  • Marilena Fontaine, Leiterin der Fachstelle «Ufficio della legislazione e delle pari opportunità» (Fachstelle für Gesetzgebung und Chancengleichheit von Frau und Mann)
  • Alberto Riva, Vize-Direktor der Handelskammer für Industrie und Gewerbe des Kantons Tessin
  • Nadia Ghisolfi, Verantwortliche Frauen & Arbeit der Gewerkschaft OCST und Grossrätin

Die Jury führte zwei Gründe für die Verleihung des Preises an den Regionalsitz Lugano des EHB IFFP IUFFP an: Zum einen verfügt die Einrichtung über zielgerichtete Strukturen für das Monitoring und Management von Diversity, welche Unternehmen, die in diesem Bereich aktiv werden möchten, als Modell dienen können. Die Führungsgrundlagen des EHB IFFP IUFFP sehen Massnahmen zur Chancengleichheit und zum regelmässigen Controlling derselben vor. Darüber hinaus ist die Förderung der Chancengleichheit von Frau und Mann auch auf Managementebene ein erklärtes Ziel; die Erfassung der Mitarbeitendenzufriedenheit erfolgt auch unter Berücksichtigung genderspezifischer Gesichtspunkte; die Rekrutierung, Beförderung und der Wechsel von Personal erfolgt nach dem Gender-Monitoring-Verfahren; ferner regelt die Verordnung auch die Einhaltung des institutionellen Prinzips «gleicher Lohn für gleiche Arbeit» sowie die Bezahlung von Beiträgen für Kinderbetreuung und die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit auch für Führungskräfte.

Der zweite Grund für die Auszeichnung betrifft die vorbildhafte Auslegung der bundesrechtlichen Vorgaben seitens des EHB IFFP IUFFP im Kanton Tessin und dessen Engagement bei lokalen Projekten zur Förderung von Chancengleichheit. So ist das EHB IFFP IUFFP eines der Pilotunternehmen des Projekts TALENTO, das vom Bundesamt für die Gleichstellung von Frau und Mann finanziert wird und sich für die Förderung von weiblichen Talenten in kleinen und mittelgrossen Unternehmen in der italienischen Schweiz einsetzt. Die Teilnahme am Projekt ist ein Beleg dafür, dass das EHB IFFP IUFFP seine bisherigen Bestrebungen zur Förderung von Diversity noch weiter ausbauen möchte und auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit den ansässigen Unternehmen setzt.

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